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Der
republikanische Präsidentschaftsbewerber John McCain
ist in der kolumbianischen Hafenstadt Cartagena
eingetroffen. Dort will er mit Staatschef Álvaro Uribe
zusammentreffen. Sein Land empfange McCain als einen
"Freund" und werde mit ihm über "Kolumbiens
Probleme" sprechen, sagte der kolumbianische
Außenminister Fernando Araujo dem privaten
Hörfunksender RCN. Für Donnerstag steht eine
Unterredung mit dem mexikanischen Präsidenten Felipe
Calderón in Mexiko-Stadt auf McCains Programm.
Wenn der demokratische Präsidentschaftsbewerber Barack
Obama Kolumbien besuchen wolle, stünden auch für
ihn "die Türen offen", fügte der
kolumbianische Außenminister hinzu. Im Bemühen um
die Gunst der Latino-Wählerschaft in den USA hatte
McCain Obama wegen seiner Ablehnung des Freihandelsvertrags
zwischen den USA und Kolumbien, dem engsten Verbündeten
der USA in Lateinamerika, attackiert. McCain warf ihm
außerdem vor, Uribes Anti-Terror-Kampf nicht
genügend zu würdigen und kündigte an, dass er
während seines Besuchs in Kolumbien und Mexiko seine
Vorstellungen über die Beziehungen zu Lateinamerika
darlegen werde, die deutlich andere seien als die seines
demokratischen Kontrahenten.
Der republikanische Senator von Arizona reiste in diesem Jahr
bereits nach Europa und in den Nahen Osten. Obama plant
Reisen in den Irak, nach Afghanistan und in den Nahen Osten
sowie nach Deutschland, Frankreich und Großbritannien.
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