Bei einer Versteigerung persönlicher Gegenstände des 1963 ermordeten US-Präsidenten John F. Kennedy ist dessen Omega-Uhr für 350.000 Dollar (293.000 Euro) unter den Hammer gekommen. Den rechteckigen Chronometer, die Kennedy bei seiner Amtseinführung 1961 trug, erwarb die Schweizer Herstellerfirma für ihr Uhrenmuseum in Biel.
Omega-Chef Stephen Urquhart sagte nach der Versteigerung im New Yorker Auktionshaus Guernsey's, die Kennedy-Uhr werde ihren Platz neben der Omega Speedmaster finden, der ersten auf dem Mond getragenen Uhr.
Kennedys Freund Grant Stockdale hatte die Omega 1960 dem damaligen Senator geschenkt und in Erwartung von dessen Wahl zum Staatsoberhaupt folgende Widmung in die Rückwand eingravieren lassen: "Dem Präsidenten der USA John F. Kennedy von seinem Freund Grant".
Bei der Auktion, die noch bis Samstag dauert, kommen insgesamt 1800 Gegenstände aus dem Besitz von JFK unter den Hammer, darunter auch sein Schaukelstuhl aus dem Oval Office im Weißen Haus sowie die Präsidentenstandarte von Kennedys offener Limousine, in der er am 22. November 1963 im texanischen Dallas erschossen wurde.
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