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Eine Karriere
in der Politik bedeutet für Frauen nach Ansicht der
neuen Dresdner Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU),
einen großen Teil des Privatlebens aufgeben zu
müssen. "Es gibt Tausende von Frauen, die ihren
Männern in gehobeneren Positionen den Rücken
stärken, leider aber nur wenige Männer, die
Gleiches tun", sagte die 55-Jährige der
Illustrierten "Bunte". Oroz, die den Angaben zufolge
eine gescheiterte Ehe und eine längere Beziehung hinter
sich hat, tritt ihr neues Amt zum 1. August an.
Zur Zeit sucht die bisherige sächsische
Sozialministerin eine neue Wohnung möglichst in
Rathaus-Nähe. "Dann kann ich mich beispielsweise
zwischen zwei Terminen auch mal umziehen", sagte sie der
Illustrierten. Passende Kleidung und gutes Aussehen seien
"sehr wichtig, weil es auch für die
Repräsentation des Amtes wichtig ist", fügte
sie hinzu.
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